24.02.2026
Die Volt-Fraktion im Römer begrüßt die Magistratsvorlage M22/26 zur Förderung von Unternehmensnachfolgen im Handwerk ausdrücklich. Mit dieser Vorlage, die im heutigen Wirtschaftsausschuss zur Abstimmung steht, setzt die Stadt ein wichtiges Zeichen für den Erhalt von Handwerksbetrieben, Ausbildungsplätzen und lokaler Wertschöpfung in Frankfurt.
“In Frankfurt gibt es rund 7.400 kleine und mittelständische Handwerksbetriebe, die das wirtschaftliche Rückgrat vieler Stadtteile bilden und über wertvolles Know-how verfügen. Gleichzeitig stehen viele dieser Betriebe in den kommenden Jahren vor einem Generationswechsel. Zahlreiche Inhaber*innen erreichen das Rentenalter, während geeignete Nachfolger*innen fehlen. Ohne gezielte Unterstützung drohen Betriebsschließungen, der Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie ein Rückgang des handwerklichen Angebots vor Ort”, so Johannes Hauenschild, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Volt im Römer.
Genau hier setzt die Förderrichtlinie an. Sie schafft erstmals ein umfassendes Instrument, das verschiedene Aspekte einer erfolgreichen Betriebsübernahme berücksichtigt. Neben einem Zuschuss zum Kaufpreis eines Handwerksbetriebs unterstützt die Stadt gezielt die Übernahme bestehender Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse mit einer Beschäftigungsprämie. Darüber hinaus werden Investitionen in die Modernisierung und Digitalisierung der Betriebe gefördert, um übernommene Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen. Ergänzend können auch Qualifizierungsmaßnahmen für Übernehmende bezuschusst werden, etwa zur fachlichen Weiterentwicklung oder zur Stärkung unternehmerischer Kompetenzen.
“Dass diese Vorlage nun vorliegt, ist auch ein Ergebnis der parlamentarischen Arbeit von Volt. Mit dem Etatantrag E247/24 haben wir frühzeitig auf den Handlungsbedarf bei der Nachfolge im Handwerk hingewiesen und eine konkrete finanzielle Grundlage für die Förderung angestoßen”, so Johannes Hauenschild abschließend.